15. – 17. November 2018 – Tagung „Randkulturen“ an der ETH Zürich

An der ETH Zürich findet eine Tagung zum Thema Randkulturen. Lese- und Gebrauchsspuren in Autorenbibliotheken des 19. und 20. Jahrhunderts statt.

Dr. Birgit Dahlke, Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf und Vorstandsmitglied der Christa-Wolf-Gesellschaft, wird am 16. November um 12 Uhr einen Vortrag  zu Christa Wolf auf den Spuren des Exilanten Thomas Mann halten. Im Anschluss präsentiert Anke Jaspers vom Forschungsnetzwerk „Literatur im geteilten Deutschland“ ihren Beitag „The way to a man’s heart. (Frau) Thomas Manns Bibliothek?“
Sie hier>> Details zu Vortrag B.Dahlke  und >> Details zu Vortrag A.Jaspers

Organisation: MitarbeiterInnen der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft, ETH Zürich, dem Thomas-Mann-Archiv und der Bibliothek der ETH Zürich.
Das komplette Programm der Tagung finden Sie>> hier.

WANN: 15.–17. November 2018

WO: ETH Zürich, Clausiusstrasse 59, RZ F 21

16. November 2018 – Lesespuren Christa Wolfs: Thomas Mann (Vortrag in Zürich)

Auf der Tagung „Lesespuren“ an der ETH Zürich (Arbeitsstelle Thomas-Mann-Bibliothek in Kooperation mit dem Thomas-Mann-Archiv) wird die Berliner Literaturwissenschaftlerin Birgit Dahlke über „Christa Wolf auf den Spuren des Exilanten Thomas Mann“ vortragen.

PD Dr. B.Dahlke ist Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle  Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität zu Berlin. Aus dem Bibliotheksfundus wählt sie zwei Lesespuren aus, die von der über sechs Jahrzehnte reichenden Thomas-Mann-Lektüre Christa Wolfs zeugen. Christa Wolf kam auch in ihrem letzten Roman Stadt der Engel (2010) auf Thomas Mann zu sprechen und Birgit Dahlke beleuchtet in ihrem Vortrag u.a. Überraschendes an den Anstreichungen Christa Wolfs in ihren Thomas-Mann-Büchern.

WANN: Freitag, 16. November 2018, 12.00 Uhr
WO: Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich

27. November 2018 – MEDEA.STIMMEN im DT/Kammerspiele

Der 1996 erschienene Roman Christa Wolfs steht erneut auf dem Spielplan des Deutschen Theater/Kammerspiele. In einer Fassung von Tilmann Köhler und Juliane Koepp spielt Maren Eggert die Medea.

Hier für Sie der Link zum Theater >>  Medea. Stimmen

WANN: 27. November 2018.
Weitere Vorstellungen: 2., 16., 26. Dezember 2018.

WO:  Kammerspiele, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin

30. November 2018 – Szenische Lesung KASSANDRA

Anläßlich des siebenten Todestages Christa Wolfs (1.12. 2011) gastiert die studentische Sprechergruppe der Universität Witten/Herdecke in diesem Jahr erneut in Berlin. Die szenische Lesung zu Christa Wolfs Erzählung „Kassandra“ wird unter Leitung von Schauspielerin und Autorin Blanche Kommerell aufgeführt.

WANN: Freitag, 30. November 2018 um 19.00 Uhr

WO:      Theater Adlershof
Moritz-Seele-Straße 1, 12489 Berlin

1. Dezember 2018 – Lesung zum 7. Todestag von Christa Wolf

Im Literaturforum im Brecht-Haus lesen anläßlich des siebenten Todestages die vier AutorInnen Jörg-Uwe Albig, Tanja Dückers, Annett Gröschner und Jochen Schmidt aus ihren jeweiligen Lieblingstexten von Christa Wolf.
Die Begrüßung und eine kurze Einführung gibt Therese Hörnigk, Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft.
Hier finden Sie die Website des Brecht-Literaturforums >>  http://lfbrecht.de/events/2018-12-01/

WANN:
 Sonnabend, 1. Dezember 2018 um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
WO:      Literaturforum im Brecht Haus,
Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte

1. Dezember 2018 – Szenische Lesung – KASSANDRA

Am siebenten Todestag von Christa Wolf gastiert eine studentische Sprechergruppe der Universität Witten/Herdecke mit einer szenischen Lesung zu Christa Wolfs Erzählung „Kassandra“ in Berlin. Leiterin des Projektes ist die Schauspielerin und Autorin Blanche Kommerell.

WANN: Sonnabend, 1. Dezember um 20.00 Uhr

WO: Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23, 10719 Berlin-Charlottenburg

 

5. Dezember 2018 – Lesung „Ein Tag im Jahr“ von Christa Wolf

Barbara Schnitzler, Schauspielerin am Deutschen Theater Berlin, liest Texte aus den gesammelten literarischen Tagebüchern Christa Wolfs «Ein Tag im Jahr» (2003 Suhrkamp) und «Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert» (2013 Suhrkamp). Die Texte aus fünf Jahrzehnten werden vorgestellt und kom- mentiert von Dr. Therese Hörnigk, Literaturhistorikerin und Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft.

Von 1960 bis zum Jahr 2011 notierte Christa Wolf Ereignisse, Gedanken und Reflexionen rund um den 27. September eines jeden Jahres. Die literarischen Tagbücher sind ein Fundus für Chroniken des Alltagslebens und rufen Bilder vom Leben im geteilten und vereinten Deutschland auf. Sie sind ein bewegendes Dokument deutscher autobiografischer Literatur im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Christa Wolf Gesellschaft und des Kulturforums der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

WANN: Mittwoch, 5. Dezember 2018 um 18.00 Uhr
WO:      Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

7. Dezember 2018: Buchpräsentation „Nun schauen mich immer mindestens vier Augen an“

»Nun schauen mich immer mindestens vier Augen an«  ist der Titel des Ende November erscheinenden Briefwechsels zwischen Carlfriedrich Claus,
Gerhard Wolf und Christa Wolf in den Jahren 1971-1998.

Das Buch wird im Rahmen einer Lesung und im Gespräch mit Gerhard Wolf, den Herausgebern und Initiatoren vom Kunstkeller Annaberg e.V. sowie  dem Chemnitzer Verlag vorgestellt.

WANN: Freitag, 7. Dezember 2018, 19 Uhr

WO:      Galerie Forum Amalienpark
13187 Berlin Pankow, Breite Straße 2a

Link zur Galerie Forum Amalienpark http://www.amalienpark.de 

10. Dezember 2018 – Eine Künstlertradition leben. Aufruf zum Schreiben

Anläßlich des Todestages von Christa Wolf (01.12.2011) treffen sich jährlich im Dezember schreibende Frauen zum „Literarischen Austausch“ im Frauenzentrum Kempten.

Hintergrund: 1935 rief Maxim Gorki die Schriftsteller der Welt auf, den 27. September zu protokollieren. 1960 erneuerte die russische Zeitung Iswestja
Seit 2012 erneuert die Altusrieder Autorin Angelika Jesse von Borstel,  Mitglied der Christa Wolf Gesellschaft, diesen Ruf. Jesse von Borstel kam kurz vor deren Tod noch persönlich in Verbindung mit Christa Wolf.

Näheres dazu und Teilnahmemöglichkeiten können Sie erfragen bei Angelika Jesse v. Borstel – Am Rain 1 – 87452 Altusried
oder per E-Mail: kontakt@frauenzentrum-kempten.de

WANN: Montag, 10. Dezember 2018, 19.00 Uhr
WO: Frauenzentrum für Kultur, Bildung und Kommunikation
Zwingerstraße 10, 87435 Kempten

„WAS IST GEBLIEBEN“ Ausstellung in Frankfurt (Oder) (Bis 4.11.2018)

CO POZOSTAŁO  –  WAS IST GEBLIEBEN

Eine Ausstellung zum Werk Christa Wolfs findet an zwei Orten statt, in Gorzów (Polen) und in Frankfurt/Oder (Deutschland).

Ausgangspunkt für diese Ausstellungen ist die Frage nach der Verlässlichkeit der Erinnerung inspiriert vom Werk der im ehemaligen Landsberg, heutigem Gozów, geborenen Schriftstellerin Christa Wolf. In ihrem Buch „Kindheitsmuster“ schreibt sie unter anderem über den „fatalen Hang der Geschichte zu Wiederholungen, gegen die man Widerstand leisten muss“, und über die zeitgeschichtliche Aufarbeitung der deutschen Geschichte.

Die teilnehmenden jungen KünstlerInnen – Azem Deliu, Piotr Łakomy, Magdalena Łazarczyk, Dominika Olszowy, Mateusz Rosiński, Rafał Wilk -gehen mit dem Thema unter der Perspektive individueller Erfahrungen um. In ihren Arbeiten tauchen nostalgische Akzente, sentimentale Rückbesinnung auf die Kindheit und Experimente mit Erinnerung stimulierenden Materialien auf. (Die Ausstellung in Gorzów endet am 21.10.2018)

Die Ausstellung in Frankfurt/Oder ist um zwei Arbeiten aus der Sammlung des BLmK von VALIE EXPORT und Olaf Nicolai ergänzt.

Näheres zu den Ausstellungen finden Sie auf unserer Homepage unter AktivitätenChrista Wolf Gedenkorte in Gorzów (Polen)

WANN: Bis Sonntag, 4. November 2018
WO:      Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (BLkM)
Rathaushalle, Marktplatz 1,  15230 Frankfurt/Oder