9. Oktober 2018 – Literaturabend in der Estnischen Botschaft

Die Estnische Botschaft lädt zu einem Literaturabend ein zur Neuerscheinung des Buches „Schattenspiel“ von Viivi Luik (Wallstein Verlag 2018).

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der CWG statt. Im Gespräch mit der Autorin wird Therese Hörnig (Vorsitzende der CWG) sein. Aija Sakova (Mitglied der CWG und Autorin des Buches „Ausgraben und Erinnern“ über Christa Wolf;  siehe „Veröffentlichungen“ auf unserer Homepage) wird in einem Beitrag zum Buch über “ Die Alpen -Trennlinie zwischen zwei Europas sprechen.

WANN:  Dienstag, 9. Oktober um 18.00 Uhr
WO:       Estnische Botschaft, Hildebrandstraße 5, 10178 Berlin
ANMELDUNG:  030-25460602 oder embassy.berlin@mfa.ee

15. Oktober 2018 – KEIN ORT.NIRGENDS / Szenische Lesung

Auf den Kleist-Festtagen 2018 in Frankfurt/Oder gastiert eine Sprechergruppe des Theaters Universität Witten/Herdecke mit einer szenischen Fassung von Christa Wolfs Erzählung „Kein Ort. Nirgends“.

Die Schauspielerin und Dozentin Blanche Kommerell hat Christa Wolfs Erzählung mit Studierenden der Fakultät Philosophie, Kulturreflektion und künstlerische Praxis erarbeitet. Entstanden ist eine Performance für vier Stimmen.

Eintritt frei.

WANN: Montag, 15.Oktober 2018 um 17 Uhr
WO: Kleist-Museum,  Faberstraße 6-7, 15230 Frankfurt (Oder)

17. Oktober 2018 – Die Blaue Blume in der DDR / Buchvorstellung und Gespräch

Das Buch „DIE BLAUE BLUME IN DER DDR. BEZÜGE ZUR ROMANTIK ZWISCHEN POLITISCHER KONTROLLE UND ÄSTHETISCHEM EIGENSINN“ wird von den Autoren Therese Hörnigk (Literaturhistorikerin) und Friedrich Dieckmann (Schriftsteller, Publizist) vorgestellt.

Näheres dazu finden Sie hier >>: Die blaue Blume in der DDR

WANN: Mittwoch, 17. Oktober 2018, um 18.00 UHR
WO: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung Franz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin

29. Oktober 2018 – Ein Tag im Jahr. Die Arbeitsstelle Privatbibliothek Ch. Wolf und G. Wolf lädt ein

In der Reihe „Die Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf lädt ein“ wird diesmal die junge Autorin Paula Fürstenberg zu Gast sein.
Sie hat einen interessanten Essay zu ihrer Lektüre von Christa Wolfs „Ein Tag im Jahr. Der 27. September“ geschrieben, der auf  ZEITonline veröffentlicht wurde unter: www.zeit.de/freitext/2018/09/27/christa-wolf-27-september.

Paula Fürstenberg wird lesen und mit Birgit Dahlke (Leiterin der Arbeits -und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der HU Berlin) im Gespräch sein.

WANN: Montag, 29. Oktober 2018

WO:      Institut für deutsche Literatur an der HU Berlin, Dorotheenstraße     24, Raum 3.509 (Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerard Wolf)

4. November 2018 – Bus-Exkursion ins Neue Theater Halle /“Der geteilte Himmel“

Am Neuen Theater in Halle hatte in diesem Jahr das Stück DER GETEILTE HIMMEL von Christa Wolf Premiere.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet in Zusammenarbeit mit der Christa Wolf Gesellschaft eine Bus-Exkursion nach Halle zum Besuch des Theaterstücks an.
Therese Hörnigk (Vorsitzende der Christa-Wolf-Gesellschaft und Dramaturgin des Theaterstücks) und Alfred Eichhorn (Journalist) werden begleitende Gesprächspartner der Exkursion sein.

WANN: Sonntag, 4. November 2018
Abfahrt 7.30 Uhr ab Berlin-Alexanderplatz nach Halle
Ankunft in Berlin gegen 20.00 Uhr

TEILNAHMEBEITRAG: 40 Euro inklusive Eintrittskarten für Führung, Theater und Mittagessen

ANMELDUNG: michaela.klingberg@rosalux.org, Tel. 030 44310-160

Näheres finden Sie hier >>: Der geteilte Himmel

 

16. November 2018 – Lesespuren Christa Wolfs: Thomas Mann (Vortrag in Zürich)

Auf der Tagung „Lesespuren“ an der ETH Zürich (Arbeitsstelle Thomas-Mann-Bibliothek in Kooperation mit dem Thomas-Mann-Archiv) wird die Berliner Literaturwissenschaftlerin Birgit Dahlke über „Christa Wolf auf den Spuren des Exilanten Thomas Mann“ vortragen.

PD Dr. B.Dahlke ist Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle  Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität zu Berlin. Aus dem Bibliotheksfundus wählt sie zwei Lesespuren aus, die von der über sechs Jahrzehnte reichenden Thomas-Mann-Lektüre Christa Wolfs zeugen. Christa Wolf kam auch in ihrem letzten Roman Stadt der Engel (2010) auf Thomas Mann zu sprechen und Birgit Dahlke beleuchtet in ihrem Vortrag u.a. Überraschendes an den Anstreichungen Christa Wolfs in ihren Thomas-Mann-Büchern.

WANN: Freitag, 16. November 2018
WO: Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich
(Details zum Ort folgen)

1. Dezember 2018 – Zum Todestag von Christa Wolf lesen AutorInnen

Jährlich finden anläßlich des Todestages von Christa Wolf Veranstaltungen statt, die an sie und die Aktualität ihrer Werke erinnern.
Im Literaturforum im Brecht-Haus werden anläßlich des siebenten Todestages vier AutorInnen Texte ihrer Wahl von Christa Wolf lesen.

(Näheres folgt.)

WANN: Sonnabend, 1. Dezember 2018
WO:      Literaturforum im Brecht Haus,
Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte

10. Dezember 2018 – Eine Künstlertradition leben. Aufruf zum Schreiben

Anläßlich des Todestages von Christa Wolf (01.12.2011) treffen sich im Dezember Frauen, die selbst schreiben, zum Austausch ihrer Texte und Gedanken im Frauenzentrum Kempten.

Hintergrund: 1935 rief Maxim Gorki die Schriftsteller der Welt auf, den 27. September zu protokollieren. 1960 erneuerte die russische Zeitung Iswestja diesen Aufruf. Die junge Christa Wolf antwortete mit jährlichen Protokollen bis in ihr Todesjahr 2011. Diese Protokolle sind veröffentlicht in den beiden Bänden „Ein Tag im Jahr“ (1960 – 2000) und „Ein Tag im neuen Jahrtausend“ (2001 – 2011).
Seit 2012 erneuert die Altusrieder Autorin Angelika Jesse von Borstel,  Mitglied der Christa Wolf Gesellschaft,  diesen Ruf. Jesse von Borstel kam kurz vor deren Tod noch persönlich in Verbindung mit Christa Wolf.

Näheres dazu und Teilnahmemöglichkeiten können Sie erfragen bei Angelika Jesse v. Borstel – Am Rain 1 – 87452 Altusried
oder per E-Mail: kontakt@frauenzentrum-kempten.de

WANN: Montag, 10. Dezember 2018, 19.00 Uhr
WO: Frauenzentrum für Kultur, Bildung und Kommunikation
Zwingerstraße 10, 87435 Kempten

Ein Tag im Jahr. Der 27. September/ Lesung und Gespräch (30.09.2018)

Babara Schnitzler, Schauspielerin am Deutschen Theater Berlin, liest Texte aus den gesammelten literarischen Tagebüchern Christa Wolfs „Ein Tag im Jahr“ (2003 Suhrkamp) und „Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert“ (2013 Suhrkamp). Die Texte aus 5 Jahrzehnten werden vorgestellt und kommentiert von Therese Hörnigk, Literaturhistorikerin und Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft.

Das Tagebuch war für Christa Wolf Arbeitsmittel und Gedächtnis, Mittel zur Selbstauseinandersetzung und zur Erprobung neuer schriftstellerischer Ausdrucksformen. Von 1960 bis zum Jahr 2011 notierte sie Ereignisse, Gedanken und Reflexionen rund um den 27. September eines jeden Jahres. Die literarischen Tagbücher sind ein Fundus für Chroniken des Alltagslebens und rufen Bilder vom Leben im geteilten Deutschland auf. Sie sind ein bewegendes Dokument deutscher autobiografischer Literatur im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert.

WANN: Sonntag, 30. September um 20 Uhr
WO: Schloß Blankenburg, Großes Schloss 1, Grauer Saal
         38889 Blankenburg (Harz)

Christa Wolf. Porträt der sozialistischen Humanistin (21.09.2018)


Die Literaturwissenschaftlerin Birgit Dahlke präsentiert ihr Manuskript „Christa Wolf – Porträt der sozialistischen Humanistin“ in einem Werkstattgespräch auf Einladung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg.

PD Dr. Birgit Dahlke leitet die Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Vorstandsmitglied der Christa Wolf Gesellschaft.
Aktuelle Entwicklungen der Arbeitsstelle fnden Sie >> hier

Die Veranstaltung ist öffentlich.

WANN:  Freitag, 21. September 2018 von 11-13 Uhr
WO:       Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg,
               Brückenstraße 5a, 10179 Berlin (Erdgeschoß links)