Aufruf zum Schreiben – Eine Künstlertradition leben: Der 27. September.

1935 rief Maxim Gorki die Schriftsteller der Welt auf, den 27. September zu protokollieren. Christa Wolf nahm diesen Aufruf als junge Schriftstellerin im Jahr 19060 für sich an und antwortete mit jährlichen Protokollen bis in ihr Todesjahr 2011. (Veröffentlicht in  „Ein Tag im Jahr“ (1960 – 2000) und „Ein Tag im neuen Jahrtausend“ (2001 – 2011) .

Seit 2012 erneuert die Altusrieder Autorin Angelika Jesse von Borstel diesen Ruf zum Schreiben. Diejenigen Frauen, die sich daran beteiligen, treffen sich jährlich rund um den Todestag von Christa Wolf (01.12.2011) zum Austausch der Texte und Gedanken in Kempten.

Kontakt zum „Schreibprojekt Ein Tag im Jahr“:
Angelika Jesse v. Borstel – Am Rain 1 – 87452 Altusried
oder: http://www.frauenzentrum-kempten.de

WANN: Mittwoch, 06. Dezember 2017, 19:00 Uhr, Treff der Schreibenden

WO:      Frauenzentrum für Kultur, Bildung und Kommunikation e.V.
Zwingerstraße 10, 87435 Kempten

5. Oktober 2017 Lausitzer LesArt – Verse und Prosa von Christa Wolf

Die Schauspielerin Jutta Hoffmann wird auf Schloss Lübbenau aus dem 2017 im Radius-Verlag erschienenen Buch „Was nicht in den Tagebüchern steht. Verse und Prosa von Christa Wolf“ lesen.

WANN:  Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 19.00 Uhr

WO:      Schloss Lübbenau / Saal, 03222 Lübbenau/ Spreewald

Näheres dazu finden Sie hier: schloss-luebbenau.de/…/artikel-lausitzer-lesart-5-10-2017

9. November 2017 – „Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf“ – Führung

Derzeit wird am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unterstützung der Christa Wolf Gesellschaft e.V. die Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf aufgebaut.
Birgit Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Privatbibliothek) und Studierende der AG Christa Wolf „andernorts“ kommentieren erste Bücherkisten und informieren über laufende Projekte.

Die Veranstaltung findet auf Initiative der Buchhandlung „Die Insel“ (Berlin-Prenzlauer Berg) innerhalb des Festivals STADT LAND BUCH statt.

WANN: Donnerstag, 9. November 2017 um 18.00 Uhr
WO:      Humboldt-Universität Berlin, Dorotheenstraße 24, Raum 3.509,

Näheres zur Arbeitsstelle Privatbibliothek finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik „Aktivitäten“ und >> HIER

23. Februar 2018 „Der geteilte Himmel“ – Premiere in Halle

Auf dem Programm des Neuen Theater Halle steht ab Februar 2018 das Stück „Der geteilte Himmel“, nach dem gleichnamigen Buch von Christa Wolf unter der Regie von Peter Dehler.

WANN:  Freitag, 23. Februar 2018 um 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 24.02., 11.03., 29.03. 2018

WO: Neues Theater Halle, Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle

Näheres dazu finden Sie hier:  website +   NTTha-Get. Himmel

 

Christa Wolf und Franz Fühmann – Zwei Dichterleben im geteilten Deutschland (II) 28.09.17

Dem Wirken der beiden bedeutenden Schriftsteller und ihrer individuellen Auseinandersetzung mit den Widersprüchen der Zeit widmen sich die Christa Wolf Gesellschaft und der internationale Freundeskreis Franz Fühmann in diesem Jahr. Beide Autoren kamen im Ergebnis des zweiten Weltkrieges nach Deutschland, in die DDR.  Im Gespräch werden sich Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) und Paul Alfred Kleinert (Autor, Übersetzer) der Romantik im Werk von Christa Wolf und Franz Fühmann zuwenden.
Das Thema Heimat war Gegenstand der ersten Gesprächsrunde am 16. März.

1995 erschien im Aufbau-Verlag der Briefwechsel: Christa Wolf, Franz Fühmann „Monsieur – wir finden uns wieder“.

WANN: Donnerstag, 28. September 2017 um 19. 30 Uhr
WO: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

„Zeitschleifen“ – Film&Diskussion (19. 09. 2017)

Aufgrund des großen Interesses bei der ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr, zeigt die Christa Wolf Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung erneut den von Daniela Dahn und Karlheinz Mund 1991 fertiggestellten Dokumentarfilm „Zeitschleifen – Im Dialog mit Christa Wolf“.

(Die Film-DVD ist erwerbbar bei der Edition Salzgeber: www.salzgeber.de)

Das sich anschließende Gespräch zwischen Daniela Dahn (Journalistin, Schriftstellerin) und Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) ist auch für Publikumsfragen offen.

WANN: Dienstag, 19. September 2017 um 18.00 Uhr
WO:      Rosa-Luxemburg-Stiftung, 10243 Berlin, Franz-Mehring-Platz 1
Münzenbergsaal

Näheres dazu finden Sie >> hier:  Christa_Wolf_Zeitschleifen_online

 

 

Christa Wolf – Abend -Dokumentarfilm, Lesung, Ausstellung (08.09.2017)

Die Erinnerung an Christa Wolf und ihr Werk wird auf großen Bühnen der Welt ebenso wachgehalten wie in kleinem Rahmen in kaum bekannten Orten. So findet im September in Diedersdorf (Bandenburg) ein Christa Wolf-Abend statt, der sowohl Lesung, Ausstellung, Gesprächsrunde als auch Filmveranstaltung sein wird.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ein Tag, ein Jahr, ein Leben. Die Schriftstellerin Christa Wolf.“ (Am 29. Juli 2005 auf  „arte“ gesendet.)

 

WANN: Freitag, 8. September 2017 um 18.30 Uhr
WO:      Waldsiedlung-Pappelring 4, 15306 Diedersdorf/Vierlinden

Interessenten werden gebeten, sich aus Kapazitätsgründen anzumelden unter: volkmar-bieneck@t-online.de.

 

„Zweimal geknickte Lebenslinie“ – Vortrag über Christa Wolf (14.9.2017)

Christa Wolfs „Zweimal geknickte Lebenslinie“ ist der Gegenstand eines Vortrags, den Dr. Birgit Dahlke (Literaturwissenschaftlerin) auf einer Tagung für Stipendiat_innen der Konrad-Adenauer-Stiftung halten wird.
Eine Biographie, die Christa Wolf nie schrieb, hat B. Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Christa und Gerhard Wolf an der HU Berlin) über die weltbekannte Autorin zusammengestellt, in der diese auf lebendige Art mit der Zeitgeschichte verbunden präsentiert wird.

Hinweis: Der Vortrag wird in einer nichtöffentlichen Veranstaltung gehalten. Falls andere Institutionen Interesse an dem Thema haben, wenden Sie sich gern an: kontakt@christa-wolf-gesellschaft.de.

Christa Wolf über die Schulter geschaut -Vortrag und Gespräch (29.06.2017)

Zur Persönlichkeit Christa Wolf, zu ihren Briefen und über ihren Nachlass an der Akademie der Künste Berlin wird Sabine Wolf (nicht verwandt mit C.W.) einen Vortrag halten und anschließend für ein Gespräch mit dem Kunstverein Hoyerswerda und dem Publikum zur Verfügung stehen. Auch einige Briefe Christa Wolfs wird sie lesen.

Christa Wolf war eine produktive Briefeschreiberin. Sie kommunizierte mit einfachen Menschen, die sich an sie wandten, ebenso wie mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus verschiedenen Ländern, u.a. mit Politikern, Journalisten, Künstlern. Im Ergebnis einer jahrelangen Recherche hat die Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste Berlin, Sabine Wolf, im Herbst 2016 über 480 Briefe aus dem Nachlass Christa Wolfs im Suhrkamp Verlag herausgegeben: „Christa Wolf. Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011“.

WANN:  Donnerstag, 29. Juni 2017 um 19 Uhr
WO:       Cafe Sambesi im Zoo, 02977 Hoyerswerda, Am Haag 13b

Näheres finden Sie unter: http://www.kunstverein-hoyerswerda.de/

 

Buchmesse in Bolivien – Christa Wolf wird präsentiert (31.05. 2017)

Christa Wolf wird auf der Internationalen Buchmesse in La Paz /Bolivien als eine der renommierten Autoren und Autorinnen aus Deutschland vorgestellt. Das Goethe-Institut teilte mit, dass man ein A2-großes Poster mit einem Informationstext ausstellen wird.
Nähere Informationen dazu folgen Ende Mai.

WANN:  31. Mai – 11. Juni 2017
WO: La Paz/ Bolivien, auf der Internationalen Buchmesse