20. November 2017 Die Blaue Blume in der DDR. Buchpremiere und Gespräch

„Die Blaue Blume in der DDR. Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn“ ist eine Neuerscheinung des Quintus-Verlages und wird in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schloss Wiepersdorf am 20. November in Berlin-Mitte vorgestellt.

Ralf Klausnitzer (Moderation) wird mit Friedrich Dieckmann und Therese Hörnigk sowie mit den Herausgebern Friederike Frach und Norbert Baas über die in diesem Buch versammelten Texte zur „Renaissance der Romantik“ in Literatur und bildender Kunst der DDR seit Mitte der 70er-Jahre ins Gespräch kommen.

Weiteres zum Thema finden Sie auch im Internet unter: http://www.schloss-wiepersdorf.de/Veranstaltungen (Jahr 2015)

WANN:  Montag, 20. November 2017, um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
WO:       Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin

Der Eintritt ist frei!

6. Dezember 2017 Literarischer Austausch – Der 27. September.

Christa Wolf begann im Jahr 1960 als junge Schriftstellerin jährlich den 27. September zu protokollieren, und tat das bis in ihr Todesjahr 2011. (Veröffentlicht in:  „Ein Tag im Jahr“ (1960 – 2000) und „Ein Tag im neuen Jahrtausend“ (2001 – 2011) .
Dies ging zurück auf einen 1935 veröffentlichten Aufruf von Maxim Gorki an alle Schriftsteller der Welt, den 27. September zu protokollieren.

Seit 2012 erneuert die Altusrieder Autorin Angelika Jesse von Borstel diesen Ruf zum Schreiben. Diejenigen Frauen, die sich daran beteiligen, treffen sich jährlich rund um den Todestag von Christa Wolf (01.12.2011) zum Austausch der Texte und Gedanken in Kempten.

Kontakt zum „Schreibprojekt Ein Tag im Jahr“:
Angelika Jesse v. Borstel – Am Rain 1 – 87452 Altusried
oder: http://www.frauenzentrum-kempten.de

WANN: Mittwoch, 06. Dezember 2017, 19:00 Uhr, Treff der Schreibenden

WO:      Frauenzentrum für Kultur, Bildung und Kommunikation e.V.
Zwingerstraße 10, 87435 Kempten

23. Februar 2018 „Der geteilte Himmel“ – Premiere in Halle

Auf dem Programm des Neuen Theater Halle steht ab Februar 2018 das Stück „Der geteilte Himmel“, nach dem gleichnamigen Buch von Christa Wolf unter der Regie von Peter Dehler.

WANN:  Freitag, 23. Februar 2018 um 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 24.02., 11.03., 29.03. 2018

WO: Neues Theater Halle, Große Ulrichstr. 51, 06108 Halle

Näheres dazu finden Sie hier:  website +   NTTha-Get. Himmel

 

„Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf“ – Führung (09. 11.2017)

Derzeit wird am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unterstützung der Christa Wolf Gesellschaft e.V. die Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf aufgebaut.
Birgit Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Privatbibliothek) und Studierende der AG Christa Wolf „andernorts“ kommentieren erste Bücherkisten und informieren über laufende Projekte.

Die Veranstaltung findet auf Initiative der Buchhandlung „Die Insel“ (Berlin-Prenzlauer Berg) innerhalb des Festivals STADT LAND BUCH statt.

WANN: Donnerstag, 9. November 2017 um 18.00 Uhr
WO:      Humboldt-Universität Berlin, Dorotheenstraße 24, Raum 3.509,

Näheres zur Arbeitsstelle Privatbibliothek finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik „Aktivitäten“ und >> HIER

Weibertreff zu Christa Wolf – Gesprächsrunde (04.11. 2017)

In der Tradition des von Christa Wolf initiierten „Weibertreff“ lädt das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Gesprächsrunde für Frauen über Privates und Politisches ein.

Gezeigt wird auch der Film „Zeitschleifen“ (Karlheinz Mund,1991), in dem die wichtigsten Aktivitäten und Auftritte Christa Wolfs seit dem Herbst 1989 sowie ein Gespräch von Daniela Dahn mit der Autorin dokumentiert werden.

WANN: Sonnabend, 4. November 2017, 16.00 – 20.00 Uhr

WO: Frauenzentrum Paula Panke e.V., Schulstraße 25, 13187 Berlin-Pankow

Anmeldung erforderlich über  >> https://programm.bildungswerk-boell.de

Lesung – Christa Wolf und Charlotte Wolf (28. Oktober 2017)

Aus dem unter dem Titel „Ja, unsere Kreise berühren sich“ veröffentlichten Briefwechsel zweier bedeutender Frauenpersönlichkeiten, die sich nie begegneten, lesen die Schauspielerinnen Maria Hartmann und Astrid Kramer Fezer am kommenden Wochenende in Hamburg.

„Im Frühjahr 1983 hat Christa Wolf gerade die aufsehenerregenden Frankfurter Poetikvorlesungen und ihre große Erzählung Kassandra veröffentlicht. Zur gleichen Zeit arbeitet die Psychologin und Ärztin Charlotte Wolff – eine deutsche Jüdin, die 1933 zuerst nach Paris und dann nach London emigrierte – an einer umfangreichen Monographie zu Magnus Hirschfeld, dem Pionier der Erforschung menschlicher Sexualität…in den drei Jahren ihres Austauschs entsteht ein so engagierter wie anrührender Briefwechsel…und es ergibt sich das Bild einer stetig wachsenden Freundschaft.“ (Zitat Suhrkamp Verlag 2009)

WANN: Sonnabend, 28. Oktober 2017 um 20.00 Uhr
WO:      Alte Druckerei Ottensen, Bahrenfelder Straße 73d,  22765 Hamburg

Näheres finden Sie unter: www.alte-druckerei-ottensen.de/events/

Lausitzer LesArt – Verse und Prosa von Christa Wolf (05.10. 2017)

Die Schauspielerin Jutta Hoffmann wird auf Schloss Lübbenau aus dem 2017 im Radius-Verlag erschienenen Buch „Was nicht in den Tagebüchern steht. Verse und Prosa von Christa Wolf“ lesen.

WANN:  Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 19.00 Uhr

WO:      Schloss Lübbenau / Saal, 03222 Lübbenau/ Spreewald

Näheres dazu finden Sie hier: schloss-luebbenau.de/…/artikel-lausitzer-lesart-5-10-2017

Christa Wolf und Franz Fühmann – Zwei Dichterleben im geteilten Deutschland (II) 28.09.17

Dem Wirken der beiden bedeutenden Schriftsteller und ihrer individuellen Auseinandersetzung mit den Widersprüchen der Zeit widmen sich die Christa Wolf Gesellschaft und der internationale Freundeskreis Franz Fühmann in diesem Jahr. Beide Autoren kamen im Ergebnis des zweiten Weltkrieges nach Deutschland, in die DDR.  Im Gespräch werden sich Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) und Paul Alfred Kleinert (Autor, Übersetzer) der Romantik im Werk von Christa Wolf und Franz Fühmann zuwenden.
Das Thema Heimat war Gegenstand der ersten Gesprächsrunde am 16. März.

1995 erschien im Aufbau-Verlag der Briefwechsel: Christa Wolf, Franz Fühmann „Monsieur – wir finden uns wieder“.

WANN: Donnerstag, 28. September 2017 um 19. 30 Uhr
WO: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

„Zeitschleifen“ – Film&Diskussion (19. 09. 2017)

Aufgrund des großen Interesses bei der ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr, zeigt die Christa Wolf Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung erneut den von Daniela Dahn und Karlheinz Mund 1991 fertiggestellten Dokumentarfilm „Zeitschleifen – Im Dialog mit Christa Wolf“.

(Die Film-DVD ist erwerbbar bei der Edition Salzgeber: www.salzgeber.de)

Das sich anschließende Gespräch zwischen Daniela Dahn (Journalistin, Schriftstellerin) und Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) ist auch für Publikumsfragen offen.

WANN: Dienstag, 19. September 2017 um 18.00 Uhr
WO:      Rosa-Luxemburg-Stiftung, 10243 Berlin, Franz-Mehring-Platz 1
Münzenbergsaal

Näheres dazu finden Sie >> hier:  Christa_Wolf_Zeitschleifen_online

 

 

Christa Wolf – Abend -Dokumentarfilm, Lesung, Ausstellung (08.09.2017)

Die Erinnerung an Christa Wolf und ihr Werk wird auf großen Bühnen der Welt ebenso wachgehalten wie in kleinem Rahmen in kaum bekannten Orten. So findet im September in Diedersdorf (Bandenburg) ein Christa Wolf-Abend statt, der sowohl Lesung, Ausstellung, Gesprächsrunde als auch Filmveranstaltung sein wird.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ein Tag, ein Jahr, ein Leben. Die Schriftstellerin Christa Wolf.“ (Am 29. Juli 2005 auf  „arte“ gesendet.)

 

WANN: Freitag, 8. September 2017 um 18.30 Uhr
WO:      Waldsiedlung-Pappelring 4, 15306 Diedersdorf/Vierlinden

Interessenten werden gebeten, sich aus Kapazitätsgründen anzumelden unter: volkmar-bieneck@t-online.de.