Bis 26. 02. 2017: Ausstellung „Durch Worte hervorgerufene Bilder. Kassandra-Medea-Leibhaftig“ 12/2016 bis 02/2017

Christa und Gerhard Wolf standen in engem Kontakt mit Künstlern. Die Liaison zwischen Literatur und Malerei war eine Inspirationsquelle für beide Seiten. Das Kurt-Tucholsky-Museum in Rheinsberg wird die Werke von befreundeten Malern und Malerinnen anläßlich des 5. Todestages von Christa Wolf von Anfang Dezember 2016 bis Ende Februar 2017 präsentieren.
Zu sehen sind Bilder, grafische Arbeiten und Plastiken u.a. von von Carlfriedrich Claus, Wieland Förster, Hartwig Hamer, Angela Hampel, Martin Hoffmann, Helge Leiberg, Gerda Lepke, Nuria Quevedo, Helga Schröder, Günther Uecker.

Zur Ausstellungseröffnung am 3. Dezember 2016 sprachen Gerhard Wolf und Friedrich Dieckmann.

Wann: Noch bis zum 26. Februar 2017
Wo: Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg, Mühlenstr. 1, 16831 Rheinsberg

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24.02.2017 Literarische Performance Kassandra in Rheinsberg

Mit der literarischen Performance findet eine Reihe verschiedenster  Veranstaltungen anlässlich des fünften Todestages von Christa Wolf (1. Dezember 2016) ihren würdigen Abschluss.

Die Schauspielerin Corinna Harfouch, der Maler Helge Leiberg und die Musiker Lothar Fiedler (Gitarre) und Heiner Reinhardt (Bassklarinette) gestalten diesen Abend, der zugleich als Finissage der im Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg zu besichtigenden Ausstellung „Kassandra  Medea  Leibhaftig. Durch Worte hervorgerufene Bilder“ von Malerfreunden Christa Wolfs gedacht ist.

Wann: Freitag, 24. Februar 2017, um 19.30 Uhr
Wo: Schlosstheater, Kavalierhaus, 16831 Rheinsberg

Näheres zur Veranstaltung finden Sie >> HIER

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02-03/2017 „Medea.Stimmen“ am Theater Vorpommern

Der 1996 erschienene Roman von Christa Wolf, in dem sie Medea als eine eigenwillige, ungewöhnliche Frau „zwischen den Zeiten“ darstellt, ist jetzt Grundlage einer Inszenierung des Theater Vorpommern. In Stralsund und in Greifswald kann man das Stück in der Inszenierung von Annett Kruschke und der Dramaturgie von Sascha Löschner sehen. Claudia Lüftenegger stellt Medea dar.

Wo/Wann: Theater Vorpommern GmbH
– Theater Stralsund, Gustav-Adolf-Saal   (12. März)
– Stadthalle Greifswald, Rubenowsaal (26.01.,  02.02., 05.03., 21.03.)

Weiteres dazu finden Sie unter: www.theater-vorpommern.de

 

 

16.03.2017 Christa Wolf und Franz Fühmann – Zwei Dichterleben im geteilten Deutschland (I)

Im Rahmen von zwei Veranstaltungen widmen sich die Christa Wolf Gesellschaft und der internationale Freundeskreis Franz Fühmann dem Wirken der beiden bedeutenden Schriftsteller und ihrer individellen Auseinandersetzung mit den Widersprüchen der Zeit. Beide Autoren kamen im Ergebnis des zweiten Weltkrieg nach Deutschland, in die DDR. 1995 erschien im Aufbau-Verlag der Briefwechsel: Christa Wolf, Franz Fühmann „Monsieur – wir finden uns wieder“.
Moderiert werden die Veranstaltungen von Paul Alfred Kleinert und Dr. Therese Hörnigk.

Wann: Donnerstag, 16. März 2017, um 19.30 Uhr (Veranstaltung I)

Wo: Zentral- und Landesbibliothek, Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mitte,
Kleiner Säulensaal

Hinweis: Veranstaltung II findet am Donnerstag, 28. September 2017, im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt.

18.03.2017 „Christa Wolf“ – Vortrag von Alain Lance in Burgund (Frankreich)

Im Rahmen einer Konferenzreihe unter dem Thema „Die Diebe des Feuers“ wird das Werk Christa Wolf`s in der Eröffnungsvorlesung im „La maison de Colette“ in Burgund/Frankreich von Alain Lance präsentiert.
Alain Lance ist ein französischer Schriftsteller und Übersetzer, der Werke Volker Brauns und Christa Wolfs ins Französische übertrug und selbst dichtet.

Wann: Sonnabend, 18. März um 15.00 Uhr  (le samedi 18 mars à 15h)

Wo: La Maison de Colette, 8-10 rue Colette, 89520 Saint-Sauveur-en-Puisaye (Bourgogne)

Weiteres finden Sie unter: www.maisondecolette.fr

„Christa Wolf-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung“ (Buchvorstellung) 19.01.2017

Nun gibt es das „Christa Wolf-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung“!
Die Literaturwissenschaftlerinnen Carola Hilmes und Ilse Nagelschmidt haben das über 400 Seiten umfassende Buch 2016, dem Jahr des 5. Todestages von Christa Wolf, im Stuttgarter Metzler Verlag herausgegeben.
Über das mehr als 400 Seiten umfassende Buch ist Carola Opitz-Wiemers mit den Herausgeberinnen ins Gespräch gekommen. Das Gespräch wurde von der Schauspielerin Meike Schlüter mit Texten Christa Wolfs begleitet.
Wann: Donnerstag, 19. Januar 2017, um 20.00 Uhr;

Wo: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin

Näheres dazu finden Sie  >>HIER 

„Maske der Medea“ Skulptur – Zum Gedenken an Christa Wolf 1929 – 2011(29.11.2016)

Am 1. Dezember 2016 jährte sich der 5. Todestag von Christa Wolf. Zur Erinnerung an sie und ihr Werk fand in der Villa Hildebrand (Kavalierhaus) und Am Amalienpark 7 in Berlin Pankow, dem Wohnort von Christa und Gerhard Wolf,  am 29. November 2016 eine Gedenkveranstaltung statt, auf der Bezirksbürgermeister Sören Benn und die Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft e.V., Dr. Therese Hörnigk, sprachen.

Im feierlichen Rahmen wurde am Amalienpark die Skulptur „Maske der Medea“ der Künstlerin Christine Dewerny eingeweiht, angelehnt an Christa Wolfs bekannten Roman Medea.Stimmen, der vor zwanzig Jahren erschien. Eine Gedenktafel erinnert daran, dass sie dieses und andere Werke hier in Berlin-Pankow schrieb.

Gedenkveranstaltung: 161129-einladung_gedenken-an-christa-wolf

Rede von S. Benn: 161129-Grusswort SB Christa Wolf Ehrung
Rede von T. Hörnigk: 161129-Rede Christa Wolf Ehrung

maske-der-medea-2016img_6477

img_6484-2 Gerhard Wolf, Volker Braun, Sören Benn, Manfred Sährig,
Christine Dewerny,
Therese Hörnigk (v.r.n.l.)
(Foto 1/ Reimund Dewerny; Fotos 2 und 3  CWG/Sonja Leinkauf)

„Begegnungen mit Christa Wolf“: Volker Braun und Alain Lance im Gespräch (12.12.2016)

In der Gesprächsreihe Begegnungen mit Christa Wolf treffen sich Persönlichkeiten und reflektieren die Werke Christa Wolfs und die Beziehung zu ihr aus ganz persönlicher Sicht. Das Gespräch mit Alaine Lance und Volker Braun findet anläßlich des fünften Todestages von Christa Wolf statt.
Moderiert wird der Abend von Therese Hörnigk, Vorstandsvorsitzende
der Christa Wolf Gesellschaft e.V..

Alain Lance ist ein französischer Schriftsteller und Übersetzer, der selbst dichtet und Werke Volker Brauns und Christa Wolfs ins Französische übertrug. Volker Braun, Schriftsteller, leitete 2006–2010 an der Akademie der Künste Berlin die Sektion Literatur. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Christa Wolf Gesellschaft.

Wann: Montag, 12. Dezember 2016 um 20 Uhr
Wo: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin

Lesung und Gespräch zum 5. Todestag von Christa Wolf (08.12.2016)

Am 1. Dezember 2016 jährt sich der 5.Todestag von Christa Wolf. Unter dem Titel „Nachdenken über Christa W.“ findet auf Inititative der Stiftung Ettersberg in Erfurt eine Würdigung der weltbekannten Autorin statt. Annette Seibt (Schauspielerin) liest aus „Moskauer Tagebücher“ und Katharina Schwinde (Stiftung Ettersberg) moderiert ein Gespräch über Christa Wolf und ihr Werk mit Dr. Birgit Dahlke (Literaturwissenschaftlerin und Mitglied im Vorstand der Christa Wolf Gesellschaft).

Wann: Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
Wo: Kubus der Gedenk- und Bildungsstätte in 99084 ERFURT, Andreasstraße 37a

Hinweis: Die Verfilmung ihres Buches „Der geteilte Himmel“ wird am 13. Dezember 2016 um 19.oo Uhr im Kino im Kubus gezeigt. (www.stiftung-ettersberg.de)

Gespräch „Eine Künstlertradition leben: Der 27. September“ (08.12.2016)

Seit 2012 richtet die Altusrieder Autorin Angelika Jesse von Borstel an Frauen in ihrer Region einen Aufruf zum Protokollieren eines Tages im Jahr.  Seitdem treffen sich schreibende Frauen zum Gedankenaustausch, die in der Tradition von Maxim Gorki und Christa Wolf den 27. September protokollieren.
Angelika Jesse von Borstel kam mit Christa Wolf noch kurz vor deren Tod in Verbindung und moderiert die Gesprächsrunde, die eine Woche nach deren fünftem Todestag stattfindet.

Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten Frauen!

Wann: 8. Dezember 2016, 18 Uhr
Wo: Frauenzentrum für Kultur, Bildung und Kommunikation e.V.,
87435 Kempten, Zwingerstraße 10

Kontakt zum „Schreibprojekt Ein Tag im Jahr“:
Angelika Jesse v. Borstel – Am Rain 1 – 87452 Altusried
doris.caspari@onlinehome.de – www.frauenzentrum-kempten.de –
Telefon: 0831/ 523 9323