Ausstellung „neu Christa Wolf lesen“

Vom 11. Oktober 2021 bis Mitte Januar 2022 wird die Ausstellung „neu Christa Wolf lesen“ in Seelow in der Stadtbibliothek „Ulrich Plenzdorf“ zu sehen sein. Sie präsentiert damit auf neue Art das literarische und filmische Werk der international bekannten Autorin.

Die Ausstellung „neu Christa Wolf lesen“ ist ab 9.Dezember bis 18. Januar 2022 in der Janusz-Korczak-Bibliothek in Berlin-Pankow zu sehen. Zur Vernissage liest und spricht Birgit Dahlke über Christa Wolf. Dahlke ist Leiterin der Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Vielfältige Sichten auf Literatur, Film und Leben Christa Wolfs - 14 Ausstellungsbanner

Die als Wander-Ausstellung angelegte Banner-Präsentation stellt die bekannte Autorin auf unerwarteten Wegen vor. Nicht die biografischen Stationen leiten den Blick, sondern Christa Wolfs innovative Themensetzung, ihre poetische Sprache und originäre Erzählweise wird ebenso sichtbar gemacht wie ihr Ringen um die Lösung innerer und äußerer Widersprüche.

Anläßlich des 90. Geburtstages (März 2019) werden der Öffentlichkeit neue Sichten auf Christa Wolfs Literatur, Filmarbeiten und Leben vorgestellt. (Foto: CWG-intern)

Jedes Banner präsentiert einen thematischen oder einen werkbezogenen Schwerpunkt, der künstlerisch originell wie auch verständlich dargestellt ist. So ergeben sich überraschende Perspektiven auf das vielfältige Werk der Autorin aus mehr als 50 Jahren.

Ein biografisches Beiheft von Peter Böthig bietet zusätzlich Informationen über das Leben der Autorin (in dt. und engl. Sprache erhältlich). 

Das formale Grundprinzip der Ausstellung ist ihre Mobilität und Flexibilität. Die 14 mobilen Banner (Roll-Ups) können an verschiedensten Orten, für unterschiedliche Zielgruppen und auch themenspezifisch differenziert genutzt werden (ggf. zweckorientierte individuelle Auswahl von Bannern). 

Neben ihrem Studium entwickeln Studentinnen der HU zusammen mit der Projektleiterin Birgit Dahlke (re) und dem Grafiker Martin Hoffmann (li) die Ausstellung. Im Workshop Ende 2018 sind die meisten Banner bereits fertiggestellt.  (Foto: Hania Siebenpfeiffer)

Die Wander-Ausstellung kommt zu Ihnen!

Sie können gern die Gesamtausstellung oder auch ausgewählte einzelne Banner gezielt für Ihre Zwecke und Anlässe ausleihen. Sie ist geeignet, um

* SchülerInnen mit dem Werk Christa Wolfs vertraut zu machen,
* LehrerInnen oder DozentInnen bei der Themenbearbeitung zu unterstützen,
* Deutschlernenden im In- und Ausland eine der bekanntesten deutschen Autorinnen vorzustellen,
* im Literaturhaus einer weiblichen Stimme Platz einzuräumen,
* in Galerie und Bibliothek einmal eine „andere“ Ausstellungskunst, ggf. verbunden mit Lesung/Gespräch,  vorzustellen,
* am Institut die gesellschafts- kultur- oder literaturwissenschaftliche Diskussionen zu erweitern.

Die Gestaltung der Banner können Sie auf der Seite des Grafikers Martin Hoffmann sehen >> HIER 

Welche Überraschungen bergen ihre weltbekannten Erzählungen, Romane, Essays, Vorträge, Briefe und Drehbücher auch für unsere Zeit, für die nächsten Generationen?

Hier einige Fragen, die gestellt werden:

  • Was zeigt sich, wenn man jeweils einen Auszug aus Seite 90 eines Prosatexts zu einem Gesamttext zusammenstellt? 
  • Welche Vielfalt an „Stimmen“ ergibt der Blick auf die Briefschreiberin? 
  • Wie veränderte sich Christa Wolfs Blick auf die Sowjetunion? 
  • Was ist so aufregend an einem ersten Satz? 
  • Warum braucht es mitunter 35 Anfänge, um einen Erzähl-Gestus zu finden? 
  • Welche Lektüren finden in welchem Zusammenhang Erwähnung? 
  • Lassen sich Schlüsselworte in den über fünf Jahrzehnte reichenden Tagebucheinträgen zum 27. September entdecken? 
  • Unterscheiden sich westdeutsche und ostdeutsche Lesarten tatsächlich?
  • Welche DEFA- Filme nach einem Drehbuch der Wolfs sind uns aufgrund der früh erfahrenen Zensur verloren gegangen? 
  • Wie liest sich der Buchtitel Kein Ort. Nirgends in 30 unterschiedlichen Sprachen und vor allem Schriften? 
  • Welche literarischen Formate fand die Autorin für sie lebenslang interessierende Gegenstände?
  • Welche Auswirkungen haben Kassandra und Medea auf andere Künste?
  • Was entdeckt man beim Stöbern auf den Seiten 90 in verschiedenen   Büchern?
  • Die Emanzipation der Frau - ein immer währendes Thema.  

Die Banner zeigen nicht einfach Werkausschnitte, sie spielen mit der Spannung zwischen Schrift und nichthierarchischer grafischer Anordnung und generieren durch unerwartete Zuordnung originäre Textfelder. Montagen und Kontraste führen zu Re-Kontextualisierungen, werfen Fragen nach Poesie und Geschichte, nach dem individuellen ästhetischen Weg Christa Wolfs auf.

Banner-Auswahl und Leihvertrag 
* max. 14 Banner, mindestens 4 ausleihen
* Abschluss eines Leihvertrages 

  • Leihnehmer, -geber und –gegenstand
  • Verleihdauer
  • Ausleih- und Versandkosten
  • Versicherungsbestimmungen
  • Angaben zum Rahmenprogramm.


Veranstaltungen

Bedingung ist, dass die Ausstellung von mindestens einer Veranstaltung (Lesung, Gespräch o.ä. im öffentlichen oder halböffentlichen Rahmen in Ihrer Regie begleitet wird. Corona-bedingt auch digital.
Falls es zeitlich und finanziell machbar ist, stehen wir Ihnen ggf. im Einzelfall unterstützend für Veranstaltungen zur Verfügung.

Technische Informationen
Maße je Banner: 200 cm (H) x 85 cm (B)
Der Aufbau der Banner ist unkompliziert: vertikal aufziehen, frei stehend platzieren (auch in verschiedene Räumen).
Im eingerollten Zustand in einer Stoffverpackung versendbar.

Kontakt
Wir freuen uns auf Ihre Anfragen, die Sie bitte schriftlich richten an:

  • per E-Mail: neuchristawolflesen@gmail.com
  • per Post:
    c/o Humboldt-Universität
    PD Dr. Birgit Dahlke
    Arbeitsstelle Privatbibliothek
    Christa u. Gerhard Wolf
    Dorotheenstraße 24
    10117 Berlin
Förderpreis der CWG

Ab 2023 wird der Christa und Gerhard Wolf-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs alle zwei Jahre anlässlich des Geburtstages von Christa Wolf jeweils im März vergeben.

Ausgezeichnet wird eine an einer deutschen oder internationalen Universität eingereichte wissenschaftlich herausragende Bachelor- oder Masterarbeit, die sich dem Werk und Wirken von Christa oder Gerhard Wolf widmet.

Zweck des Preises in Höhe von 1000 Euro ist es, eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem umfangreichen Werk der Wolfs bereits im Studium anzuregen und die vielfältigen Forschungsleistungen der Studierenden anzuerkennen. 

Eine vom Vorstand der Christa-Wolf-Gesellschaft beauftragte Jury entscheidet über die Vergabe des Preisgeldes.  

Die Satzung und die Jury-Mitglieder finden Sie hier.

Mitglieder-Aktivitäten

Die langjährige  Vorsitzende der CWG, Therese Hörnigk initiierte eine Gesprächsreihe, in der sich ZeitgenossInnen und WeggefährtInnen, WissenschaftlerInnen und SchriftstellerkollegInnen, Gleichaltrige und Jüngere auf die ihnen jeweils gemäße Weise der Person und dem Werk Christa Wolfs nähern. Die Gespräche bieten Raum sowohl für persönliche als auch für literarische oder wissenschaftliche 'Begegnungen'.

Nachlese: Dagmar Just im Gespräch mit Birgit Dahlke (Salon der Luxemburgstiftung, 18.02.2016)

Nachlese: Gerhard Wolf und Maria Müller-Sommer (Literaturforum im Brechthaus, 01.03.2016)

Nachlese: Annett Gröschner und Charlotte Misselwitz im Gespräch, moderiert von Birgit Dahlke (Literarurforum im Brechthaus, 19.04.2016)

Katja Lange-Müller und Tanja Dückers im Gespräch, moderiert von Therese Hörnigk (Literarurforum im Brechthaus, 24.11. 2016)

Alain Lance und Volker Braun im Gespräch, moderiert von Therese Hörnigk (Literaturforum im Brechthaus, 15.12.2016)

Ein engagierter Begleiter und Beobachter der Künstlerfreundschaften von Christa und Gerhard Wolf, insbesondere der zu Malern, ist unser Mitglied Peter Böthig. Von ihm initiiert und herausgegeben erschien im Verlag Janus press 1995 das Buch „Unsere Freunde, die Maler“. Die von ihm kuratierten Ausstellungen setzen starke Akzente auf die Auseinandersetzung von Künstlern mit dem Werk von Christa und Gerhard Wolf: 

Helge Leiberg „bedacht. Künstlerbücher und Zeichnungen“ (2008),

„Christa Wolf: Kassandra Medea Leibhaftig. Von Worten hervorgerufene Bilder“ (2016)

„Angela Hampel. Schriftzeichen/Bildzeichen“ (2020) 

Angela Hampel, Medea altera
Angela Hampel - Kassandra
Helge Leiberg

 

Malerfreunde 1995. 

Im Juli 2020 schrieb unser Mitglied Carsten Gansel einen Text, der auch als Statement zu verstehen ist. Er steht in Beziehung zu den in dieser Zeit in den Medien veröffentlichten unverhältnismäßigen und teils unzutreffenden Aussagen der Schriftstellerin Helga Schubert über Christa Wolf.  

Das gesamte Statement finden Sie hier (pdf).

2014 entstand bei einem Projekt der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie Sonnensegel e.V. unter Leitung des CWG-Mitglieds Armin Schubert der erste Band von „Da fing ich an zu singen“, einem Liederbuch, das auf Christa Wolfs Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud basiert. Das Liederbuch enthält Drucke von Schülern der Ev. Grundschule und des Dom-Gymnasiums in Brandenburg an der Havel, die sich von den in Stadt der Engel zitierten Lieblingsliedern Christa Wolfs für ihre bildhafte Darstellungen inspirieren ließen. Dazu fand 2015 auf dem Landgut Stober eine mehrwöchige Ausstellung mit umfänglichem Rahmenprogramm statt. "Da fing ich an zu singen" war ebenfalls  Thema einer Ausstellung im Februar-März 2014 in der Galerie Am Amalienpark in Berlin Pankow. Die Schauspielerin Jutta Wachowiak (Mitglied der CWG), trat 2018 mit ihrem  eigenen Programm "Da fing ich an zu singen" auf.

Grußwort Birgit Dahlkes zur "Hommage für Christa Wolf" 2015.

Beitrag über das Kinder- und Jugendprojekt in 2014 der Märkischen Oderzeitung.

Einladung zur Veranstaltung

Eröffnung der Veranstaltung (Foto: CWG/Armin Schubert)
Eröffnung der Veranstaltung (Foto: CWG/Armin Schubert)

 

 

Die Altusrieder Autorin und Mitglied unserer Gesellschaft, Angelika Jesse von Borstel, kam mit Christa Wolf noch noch kurz vor deren Tod in Verbindung. Diese Begegnung motivierte Angelika Jesse, im Jahr 2012 an schreibende Frauen ihrer Region einen Aufruf zu erneuern, dem auch Christa Wolf gefolgt war: dem Aufruf von Maxim Gorki, einen Tag im Jahr, den 27. September, zu protokollieren. 

Jährlich um den Todestag von Christa Wolf findet seither im Frauenzentrum in Kempten eine Literarische Gesprächsrunde statt, moderiert von Angelika Jesse, auf der die Teilnehmerinnen ihre eigenen Tagebuchnotizen vorstellen und sich darüber austauschen.

Die jährlichen Protokolle Christa Wolfs von 1960 bis in ihr Todesjahr 2011 sind veröffentlicht in den Bänden „Ein Tag im Jahr. 1960 – 2000“ (2003) und „Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert. 2001 – 2011“ (2013), Suhrkamp Verlag.

Kontakt zum Schreibprojekt.

„Über die Brücke. Im Dialog mit Christa Wolf“ von Angelika Jesse (PDF)

Gedenk-Orte

Am 1. Dezember 2016 jährte sich der 5. Todestag von Christa Wolf. Zur Erinnerung an sie und ihr Werk fand in der Villa Hildebrand (Kavalierhaus) und Am Amalienpark 7 in Berlin Pankow, dem Wohnort von Christa und Gerhard Wolf,  am 29. November 2016 eine Gedenkveranstaltung statt, auf der Bezirksbürgermeister Sören Benn und die Vorsitzende der Christa Wolf Gesellschaft e.V., Dr. Therese Hörnigk, sprachen.

Im feierlichen Rahmen wurde am Amalienpark die Skulptur „Maske der Medea“ der Künstlerin Christine Dewerny eingeweiht, angelehnt an Christa Wolfs bekannten Roman Medea.Stimmen, der vor zwanzig Jahren erschien. Eine Gedenktafel erinnert daran, dass sie dieses und andere Werke hier in Berlin-Pankow schrieb.

Rede von Therese Hörnigk, Vorsitzende CWG

Rede von Sören Benn, Bezirksbürgermeister Pankow

Einweihung der MEDEA Skulptur u.a. mit der Künstlerin Christine Dewerny (li), Sören Benn (2.v.r.), Volker Braun (1.v.re.) (Foto: Sonja Leinkauf/CWG)
Die Gedenktafel für Christa Wolf vor dem Wohnsitz der Familie in Berlin Pankow (Foto: Sonja Leinkauf/CWG)

Christa Wolf verstarb am 1. Dezember 2011 in Berlin.

Die Grabstelle von Christa Wolf auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof wurde  vom Senat von Berlin als "Ehrengrab" anerkannt.

„Vielleicht haben wir alle gehofft, daß sie nie sterben wird.“ sagte Volker Braun in seiner Trauerrede an Ihrer letzten Ruhestätte.  

Auf diesem bekannten Berliner Friedhof, unmittelbar neben dem Brecht-Haus liegend, wurden und werden berühmte Persönlichkeiten der Gesellschaft begraben.

Trauerrede Daniela Dahns an der AdK.

Auszug aus der Trauerrede Volker Brauns.

Gorzów Wielkopolski – Geburtsstadt von Christa Wolf

In der Geburtsstadt von Christa Wolf, im polnischen Gorzów Wielkopolski,  wird die Erinnerung an Christa Wolf wach gehalten. Die ersten 15 Lebensjahre bis zur Flucht zum Kriegsende verbrachte Christa Wolf, die damals noch Christa Ihlenfeld hieß, im damaligen Landsberg an der Warthe. In ihrem Buch „Kindheitsmuster“ hat Christa Wolf die Erinnerungen an ihre Kindheit verarbeitet. In der Stadt Gorzów Wielkopolski können Sie die Spuren von Christa Wolf entdecken:

In der Gorzówer Stadtbibliothek wurde am 30.01.2018 das „Christa-Wolf-Kabinett“ eröffnet, ein Raum mit Möbeln, Dokumenten, Fotos, Erinnerungsstücken und Video-Dokumentationen rund um Leben und Werk der Schriftstellerin.

Das Gedenkzimmer  befindet sich in der Villa Lehmann in der ul Sikorskiego 107, 2. Etage. Eingang Stadtbibliothek,  ul. Kosynierow Gdynskich, deren Teil die Villa Lehmann ist.

Die CWG unterstützt diesen Gedenkort durch die Finanzierung des Projektors für die Video-Dokumentation und bedankt sich herzlich für das Engagement der Stadt Gorzów.

Das Erinnerungszimmer  wurde mit Bedacht am 30. Januar eingeweiht, dem „Tag der Erinnerung und Versöhnung“, der in Gorzów jährlich  begangen wird. Die sowjetische Armee erreichte 1945 Gorzów/Landsberg und die deutsche Bevölkerung war auf der Flucht, auch Christa Wolf mit ihren Eltern.

Katrin (Tinka) Wolf verlas eine Rede ihres Vaters Gerhard zur Einweihung und betonte, dass es Christa Wolf  immer „...um Verstehen, Verantwortung und Verständigung“ ging. Als „Lenka“ im Buch „Kindheitsmuster“ verewigt, war Katrin Wolf als 14-Jährige dabei, als ihre Eltern 1971 nach Gorzów fuhren und besuchte mit ihrem Sohn Anton diese Stadt erneut 2017: „So werden Beziehungen weiter gepflegt über die Generationen – das ist lebendige Versöhnung in Aktion“.

Text der Rede Gerhard Wolfs, die von der Tochter Katrin Wolf verlesen wurde.

Rede von Therese Hörnigk hier.

Zimmer mit Dokumenten und Artefakten zum Leben und Werk Christa Wolfs in der Stadtbibliothek in Gorzów (Foto: Gregor Stach)

29. Oktober 2015:  Auf einer Bank im kleinen Park gegenüber der  Kathedrale von Gorzów Wielkopolski (Ecke Boleslawa Chrobrego / Generala Wladyslawa Sikorkiego) nimmt „Nelly“ Jordan Platz, die Figur aus Christa Wolfs Roman „Kindheitsmuster“. Dieses Motiv für ein Denkmal zu wählen und Nelly mitten ins Leben zu setzen, die Bürger zum Verweilen, zum Gespräch einzuladen, das ist eine der Autorin gemäße Ehrung.
Die Bronzefigur "Nellys Bank" wurde von dem polnischen Bildhauer Michael Bajsarowicz angefertigt.

Zu verdanken ist das Denkmal den engagierten polnischen  Initiatoren der Gesellschaft der Freunde Gorzóws (G.F.G.).   Unterstützung gab es von deutscher Seite von der Familie Wolf und  von den Mitgliedern der CWG.

Rede von Therese Hörnigk hier.

Die Initiatoren des Denkmals von der Gesellschaft der Freunde Gorzóws (G.F.G.), Leszek Rybka, Jerzy Synowiec (Vorsitzender) und Robert Piotrowski, mit den Repräsentanten der CWG Gerhard Wolf und Therese Hörnigk (v.l.n.r.; Foto: Sonja Leinkauf/CWG)

Am 31. Juli 2015 wurde in Gorzów Wielkopolski eine Giebelwand-Zeichnung  zum Gedenken an Christa Wolf von Mitgliedern des Vereins „Die Stadtkunst“ feierlich eingeweiht.

Die von polnischen Künstlern in der Nähe des Geburtshauses von Christa Wolf (Plac Sloneczny 5-7) bemalte Hauswand zeigt die Kräuter, die im Roman „Kindheitsmuster“ beschrieben sind. Ein darunter stehender erklärender Text mit einem Foto der Autorin in deutscher und polnischer Sprache erinnert an die weltberühmte Tochter der Stadt.

Das spätere Wohnhaus der Ihlenfelds ist heute zu finden an der Ecke ul. Asnyka / Aleja Konstytucji 3 Maja.

Giebelwand in Gorzów Wielkopolski, Aleje 11 Listopada Nr. 113, mit gezeichneten Kräutern, die in Christa Wolfs Buch „Kindheitsmuster“ erwähnt sind. (Foto: Gregor Stach)