Startseite

Liebe Leser_Innen,
wir wünschen Ihnen in dieser Corona-Zeit vor Allem Gesundheit und immer ein gutes Buch zur Hand.
Ihr Vorstand der Christa Wolf Gesellschaft
——————————————————————————————–

AKTUELL

Veranstaltungen finden unter strenger Beachtung der CORONA-Regeln  nun auch wieder zum Werk von Christa Wolf statt.

29. September 2020 im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin: Lesung mit Kommentierungen zu den Tagebüchern „Ein Tag im Jahr“.
* 12. November 2020
in Berlin-Prenzlauer Berg: Lesung und Gespräch zu „Christa Wolf. Antifaschistin – Humanistin – Sozialistin“ (2019)

Mehr dazu in der Rubrik Veranstaltungen.

—————————————————
POSITION des Vorstandes:

Einige regionale und überregionale Tageszeitungen haben die Vergabe des Ingeborg- Bachmann-Preises 2020 an Helga Schubert zum Anlass genommen, mit der Autorin Gespräche zu führen oder in einem Porträt über sie und ihre Jahre in der DDR zu berichten. Helga Schubert hat in diesem Kontext diverse politisch und persönlich motivierte Aussagen zu Autorinnen wie Anna Seghers, Sarah Kirsch und vor allem Christa Wolf getroffen. Mit nichtliterarischen Etiketten wird verdeckt, dass das Werk von Christa Wolf immer wieder von Selbstbefragungen zu ihrem Werden motiviert wurde, weltweit anerkannte Romane vorliegen und die Autorin zahlreiche Preise erhielt. In Christa Wolfs Texten und ihrem Wirken ist der Impuls wahrnehmbar, das Individuum gegen bedrängende Ansprüche durch Herrschende, destruktive Mechanismen von Machtausübung wie auch der Selbstdeformierung zu stärken. Als mündige Bürgerin hat Christa Wolf sich seit den 1960er Jahren vielfach sowohl für einzelne Bedrängte, als auch für demokratische Möglichkeiten zum Einbringen der Bürger der DDR in ihre Angelegenheiten engagiert.

In Sendungen bei Deutschlandfunk Kultur haben Thorsten Ahrend, Frank Meyer und Julia Schoch die Einlassungen Frau Schuberts differenzierend kommentiert. In der Berliner Zeitung hat Cornelia Geissler den Vorgang in einen größeren Kontext gestellt und dabei auch auf sachliche Fehler in der Darstellung etwa des FAZ-Beitrags verwiesen. Die FAZ hat zudem einen klarstellenden Leserbrief von Jan Faktor veröffentlicht.

Hinweis:
Links zu den o.g. Rundfunk- bzw. Pressebeiträgen finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik >> Medien/Presse/Rundfunk
Einen Text von Carsten Gansel zu Christa Wolf unter dem Titel „Tricks der Erinnerung“ (vom 2. Juli 2020) finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik >> Aktivitäten

—————————————————————
Die Christa-und-Gerhard-Wolf-Kunststiftung wurde am 6. Juli 2020 im Stadtmuseum gegründet. Sie beinhaltet rund 50 Kunstwerke mit Bezügen zu den literarischen Werken von Christa und Gerhard Wolf aus deren privatem Besitz (mehr unter Aktivitäten).
——————————————————————————————–

NEUERSCHEINUNGEN

Christa Wolf. Antifaschistin – Humanistin – Sozialistin.
Gegenstand des ersten Bandes der neuen Reihe „Humanistische Porträts“ ist Christa Wolf. Autorin: Birgit Dahlke, HU Berlin.

Hinweis:
Informationen zu Veröffentlichungen und Aufführungen über/von/nach  Christa Wolf finden Sie auf unserer Website unter Bücher/Theater/Medien: >> HIER

__________________________

ANGEBOT FÜR MITGLIEDER: 

  • Einladung zu Veranstaltungen, 
Workshops, Kolloquien etc.
  • 
Kostenlose Teilnahme an Lesungen, 
Ausstellungen und Veranstaltungen 
der Gesellschaft
  • 
Zusammenarbeit/ Unterstützung bei eigenen Aktivitäten zu Christa Wolf

Für Fragen stehen wir gern unter kontakt@christa-wolf-gesellschaft.de  zu Ihrer Verfügung.