„Zeitschleifen“ – Film&Diskussion (19. 09. 2017)

Aufgrund des großen Interesses bei der ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr, zeigt die Christa Wolf Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung erneut den von Daniela Dahn und Karlheinz Mund 1991 fertiggestellten Dokumentarfilm „Zeitschleifen – Im Dialog mit Christa Wolf“.

(Die Film-DVD ist erwerbbar bei der Edition Salzgeber: www.salzgeber.de)

Das sich anschließende Gespräch zwischen Daniela Dahn (Journalistin, Schriftstellerin) und Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) ist auch für Publikumsfragen offen.

WANN: Dienstag, 19. September 2017 um 18.00 Uhr
WO:      Rosa-Luxemburg-Stiftung, 10243 Berlin, Franz-Mehring-Platz 1
Münzenbergsaal

Näheres dazu finden Sie >> hier:  Christa_Wolf_Zeitschleifen_online

 

 

Christa Wolf – Abend -Dokumentarfilm, Lesung, Ausstellung (08.09.2017)

Die Erinnerung an Christa Wolf und ihr Werk wird auf großen Bühnen der Welt ebenso wachgehalten wie in kleinem Rahmen in kaum bekannten Orten. So findet im September in Diedersdorf (Bandenburg) ein Christa Wolf-Abend statt, der sowohl Lesung, Ausstellung, Gesprächsrunde als auch Filmveranstaltung sein wird.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ein Tag, ein Jahr, ein Leben. Die Schriftstellerin Christa Wolf.“ (Am 29. Juli 2005 auf  „arte“ gesendet.)

 

WANN: Freitag, 8. September 2017 um 18.30 Uhr
WO:      Waldsiedlung-Pappelring 4, 15306 Diedersdorf/Vierlinden

Interessenten werden gebeten, sich aus Kapazitätsgründen anzumelden unter: volkmar-bieneck@t-online.de.

 

„Zweimal geknickte Lebenslinie“ – Vortrag über Christa Wolf (14.9.2017)

Christa Wolfs „Zweimal geknickte Lebenslinie“ ist der Gegenstand eines Vortrags, den Dr. Birgit Dahlke (Literaturwissenschaftlerin) auf einer Tagung für Stipendiat_innen der Konrad-Adenauer-Stiftung halten wird.
Eine Biographie, die Christa Wolf nie schrieb, hat B. Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Christa und Gerhard Wolf an der HU Berlin) über die weltbekannte Autorin zusammengestellt, in der diese auf lebendige Art mit der Zeitgeschichte verbunden präsentiert wird.

Hinweis: Der Vortrag wird in einer nichtöffentlichen Veranstaltung gehalten. Falls andere Institutionen Interesse an dem Thema haben, wenden Sie sich gern an: kontakt@christa-wolf-gesellschaft.de.

Christa Wolf über die Schulter geschaut -Vortrag und Gespräch (29.06.2017)

Zur Persönlichkeit Christa Wolf, zu ihren Briefen und über ihren Nachlass an der Akademie der Künste Berlin wird Sabine Wolf (nicht verwandt mit C.W.) einen Vortrag halten und anschließend für ein Gespräch mit dem Kunstverein Hoyerswerda und dem Publikum zur Verfügung stehen. Auch einige Briefe Christa Wolfs wird sie lesen.

Christa Wolf war eine produktive Briefeschreiberin. Sie kommunizierte mit einfachen Menschen, die sich an sie wandten, ebenso wie mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus verschiedenen Ländern, u.a. mit Politikern, Journalisten, Künstlern. Im Ergebnis einer jahrelangen Recherche hat die Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste Berlin, Sabine Wolf, im Herbst 2016 über 480 Briefe aus dem Nachlass Christa Wolfs im Suhrkamp Verlag herausgegeben: „Christa Wolf. Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011“.

WANN:  Donnerstag, 29. Juni 2017 um 19 Uhr
WO:       Cafe Sambesi im Zoo, 02977 Hoyerswerda, Am Haag 13b

Näheres finden Sie unter: http://www.kunstverein-hoyerswerda.de/

 

Buchmesse in Bolivien – Christa Wolf wird präsentiert (31.05. 2017)

Christa Wolf wird auf der Internationalen Buchmesse in La Paz /Bolivien als eine der renommierten Autoren und Autorinnen aus Deutschland vorgestellt. Das Goethe-Institut teilte mit, dass man ein A2-großes Poster mit einem Informationstext ausstellen wird.
Nähere Informationen dazu folgen Ende Mai.

WANN:  31. Mai – 11. Juni 2017
WO: La Paz/ Bolivien, auf der Internationalen Buchmesse

Diskussion zur Briefauswahl für das Buch „Christa Wolf Briefe 1952-2011…“ (30. 05.2017)

Im Herbst 2016 erschien beim Suhrkamp Verlag das Buch „Christa Wolf: Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011“. Darin sind mehr als 400 Briefe Christa Wolfs veröffentlicht. Der Nachlass umfasst allerdings weit über 1000 Briefe.

Zu einer Diskussionsrunde über die spektakuläre Briefauswahl lädt PD Dr. Birgit Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf) zusammen mit der studentischen Arbeitsgruppe Christa Wolf ein.

Die Herausgeberin Sabine Wolf, Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste Berlin, ist zu Gast.

WANN: Dienstag, 30. Mai 2017 um 17 Uhr
WO:      Dorotheenstraße 24, 10099 Berlin im Raum der Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf am Institut für deutsche Literatur  Raum 3.509 (am Hegelplatz hinter der Humboldt-Universität, Nähe S-Bahn Friedrichstraße)

Lesung im DT Berlin aus „Kein Ort. Nirgends“ von Christa Wolf (26.05.2017)

„Kein Ort. Nirgends“ von Christa Wolf wird am Deutschen Theater in Berlin in Form einer szenischen Lesung mit den Schauspielern Kathleen Morgeneyer und Alexander Khuon gegeben. Das Buch erschien 1997 im Aufbau Verlag in der DDR, drei Jahre nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann.

„Die arge Spur, in der die Zeit von uns wegläuft“, das ist der erste Satz in der Erzählung, vielleicht eines der besten, gehalt- und geheimnisvollsten Bücher von Christa Wolf…Heute gewinnt es mit seiner Frage nach den gesellschaftlichen Zwängen eine sonderbare Aktualität.“
(Zitat: Dirk Pilz, Berliner Zeitung vom 22.05.2017)

Näheres finden Sie  >> hier

WANN: Freitag, 26. Mai 2017
WO:      Deutsches Theater, Schumannstraße 13A, 10117 Berlin

Stimmen der Toten – Erinnern an Christa Wolf (6. Mai 2017)

In einer besonderen Veranstaltunsgreihe des Dorotheenstädtischen Friedhofs wird an Menschen erinnert, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. Im Lichtraum der Kapelle kommen die Toten in Lesungen und persönlichen Erzählungen noch einmal zu Wort, so auch Christa Wolf.
Die Autorin und Psychoanalytikerin Annette Simon wird sich in ausgewählten Texten und persönlichen Erzählungen an ihre Mutter erinnern.

WANN:  Sonnabend, 6. Mai 2017, um 20.30 Uhr
WO:       Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs, Chausseestr. 126,
10115 Berlin

Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier >> StimmenDerToten

Vergessene und Verbotene Theaterstücke in der DDR – Lesung am BE (18. April 2017)

Schauspieler des Berliner Ensemble erinnern in einer Lesung an nicht aufgeführte Theaterstücke bedeutender Autoren der DDR, darunter auch DER EISENWAGEN von Volker Braun, der u.a. Mitglied im Vorstand der Christa Wolf Gesellschaft ist.

Weiterhin wird gelesen aus:
SINDBAD UND KASSANDRA von Thomas Brasch
DER MANN IM FAHRSTUHL von Heiner Müller

Nähere Informationen finden Sie >> hier

WANN: Dienstag, 18. April, 19.30 Uhr
WO: Berliner Ensemble Gartenhaus, Theater am Schiffbauerdamm
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Ausstellung CHRISTA WOLF Kassandra Medea Leibhaftig (Bis 1. April 2017)

Aus Wortwelten wurden Bilderwelten! Im Dialog mit der Prosa Christa Wolfs haben zahlreiche bekannte bildende Künstler in den vergangenen Jahrzehnten bleibende Werke geschaffen. Eine Auswahl daraus wurde für die Ausstellung in der Galerie Forum Amalienpark getroffen, die noch im Zeichen des fünften Jahrestages des Todes von Christa Wolf im Dezember des vergangenen Jahres steht.

Zur Ausstellungseröffnung am 3. März hat Gerhard Wolf (Essayist und Herausgeber) begrüßt und Dr. Simone Tippach-Schneider (Publizistin) hat die Laudatio gehalten.

WANN: 4. März – 1. April 2017
Hinweis: M 17. März –  Lesung mit Jutta Hoffmann in der Galerie

WO: Galerie Forum Amalienpark,
Breite Straße 2a, 13187 Berlin-Pankow