Diskussion zur Briefauswahl für das Buch „Christa Wolf Briefe 1952-2011…“ (30. 05.2017)

Im Herbst 2016 erschien beim Suhrkamp Verlag das Buch „Christa Wolf: Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011“. Darin sind mehr als 400 Briefe Christa Wolfs veröffentlicht. Der Nachlass umfasst allerdings weit über 1000 Briefe.

Zu einer Diskussionsrunde über die spektakuläre Briefauswahl lädt PD Dr. Birgit Dahlke (Leiterin der Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf) zusammen mit der studentischen Arbeitsgruppe Christa Wolf ein.

Die Herausgeberin Sabine Wolf, Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste Berlin, ist zu Gast.

WANN: Dienstag, 30. Mai 2017 um 17 Uhr
WO:      Dorotheenstraße 24, 10099 Berlin im Raum der Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf am Institut für deutsche Literatur  Raum 3.509 (am Hegelplatz hinter der Humboldt-Universität, Nähe S-Bahn Friedrichstraße)

Lesung im DT Berlin aus „Kein Ort. Nirgends“ von Christa Wolf (26.05.2017)

„Kein Ort. Nirgends“ von Christa Wolf wird am Deutschen Theater in Berlin in Form einer szenischen Lesung mit den Schauspielern Kathleen Morgeneyer und Alexander Khuon gegeben. Das Buch erschien 1997 im Aufbau Verlag in der DDR, drei Jahre nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann.

„Die arge Spur, in der die Zeit von uns wegläuft“, das ist der erste Satz in der Erzählung, vielleicht eines der besten, gehalt- und geheimnisvollsten Bücher von Christa Wolf…Heute gewinnt es mit seiner Frage nach den gesellschaftlichen Zwängen eine sonderbare Aktualität.“
(Zitat: Dirk Pilz, Berliner Zeitung vom 22.05.2017)

Näheres finden Sie  >> hier

WANN: Freitag, 26. Mai 2017
WO:      Deutsches Theater, Schumannstraße 13A, 10117 Berlin

Stimmen der Toten – Erinnern an Christa Wolf (6. Mai 2017)

In einer besonderen Veranstaltunsgreihe des Dorotheenstädtischen Friedhofs wird an Menschen erinnert, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. Im Lichtraum der Kapelle kommen die Toten in Lesungen und persönlichen Erzählungen noch einmal zu Wort, so auch Christa Wolf.
Die Autorin und Psychoanalytikerin Annette Simon wird sich in ausgewählten Texten und persönlichen Erzählungen an ihre Mutter erinnern.

WANN:  Sonnabend, 6. Mai 2017, um 20.30 Uhr
WO:       Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs, Chausseestr. 126,
10115 Berlin

Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier >> StimmenDerToten

Vergessene und Verbotene Theaterstücke in der DDR – Lesung am BE (18. April 2017)

Schauspieler des Berliner Ensemble erinnern in einer Lesung an nicht aufgeführte Theaterstücke bedeutender Autoren der DDR, darunter auch DER EISENWAGEN von Volker Braun, der u.a. Mitglied im Vorstand der Christa Wolf Gesellschaft ist.

Weiterhin wird gelesen aus:
SINDBAD UND KASSANDRA von Thomas Brasch
DER MANN IM FAHRSTUHL von Heiner Müller

Nähere Informationen finden Sie >> hier

WANN: Dienstag, 18. April, 19.30 Uhr
WO: Berliner Ensemble Gartenhaus, Theater am Schiffbauerdamm
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Ausstellung CHRISTA WOLF Kassandra Medea Leibhaftig (Bis 1. April 2017)

Aus Wortwelten wurden Bilderwelten! Im Dialog mit der Prosa Christa Wolfs haben zahlreiche bekannte bildende Künstler in den vergangenen Jahrzehnten bleibende Werke geschaffen. Eine Auswahl daraus wurde für die Ausstellung in der Galerie Forum Amalienpark getroffen, die noch im Zeichen des fünften Jahrestages des Todes von Christa Wolf im Dezember des vergangenen Jahres steht.

Zur Ausstellungseröffnung am 3. März hat Gerhard Wolf (Essayist und Herausgeber) begrüßt und Dr. Simone Tippach-Schneider (Publizistin) hat die Laudatio gehalten.

WANN: 4. März – 1. April 2017
Hinweis: M 17. März –  Lesung mit Jutta Hoffmann in der Galerie

WO: Galerie Forum Amalienpark,
Breite Straße 2a, 13187 Berlin-Pankow

Leipziger Buchmesse (23.-26. März 2017)

Die Christa Wolf-Gesellschaft wird in diesem Jahr erstmalig mit einer eigenen Ausstellungs- und Informationstafel auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein.
Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften (ALG) finden Sie unsere Informationen am Stand der ALG in Halle 5, Stand E 107.

 

 

„Kassandra“ in Bonn – Premiere (23. März 2017)

In einer eigenen Fassung bringt das „theater im ballsaal“ in Bonn das gedanklich und sprachlich große Werk auf ihre Bühne, weil die Themen des Romans hochaktuell sind: „…Widerstand und Vereinzelung, private Liebe und gesellschaftliche Verantwortung, Rückzug und Kampf…“ (Zitat aus der Theatereinladung).

WANN: Donnerstag, 23. März 2017, um 20.00 Uhr ist Premiere. Weitere Aufführungen sind am 24., 25., 30. März und am 1. April 2017.

WO: Theater im Ballsaal, Frongasse 9, 53121 Bonn

Weitere Informationen finden Sie >> hier

 

„Medea.Stimmen“ am Theater Vorpommern (5., 12., 21.03. 2017)

Der 1996 erschienene Roman von Christa Wolf, in dem sie Medea als eine eigenwillige, ungewöhnliche Frau „zwischen den Zeiten“ darstellt, ist jetzt Grundlage einer Inszenierung des Theater Vorpommern. In Stralsund und in Greifswald kann man das Stück in der Inszenierung von Annett Kruschke und der Dramaturgie von Sascha Löschner sehen. Claudia Lüftenegger stellt Medea dar.

Wo/Wann: Theater Vorpommern GmbH
– Theater Stralsund, Gustav-Adolf-Saal   (12. März)
– Stadthalle Greifswald, Rubenowsaal (05.03., 21.03.)

Weiteres dazu finden Sie unter: www.theater-vorpommern.de

 

 

Christa Wolf – Vortrag in Frankreich von Alain Lance (18.03.2017)

Im Rahmen einer Konferenzreihe unter dem Thema „Die Diebe des Feuers“ wird das Werk Christa Wolfs in der Eröffnungsvorlesung im „La maison de Colette“ in Burgund/Frankreich von Alain Lance präsentiert.
Alain Lance ist ein französischer Schriftsteller und Übersetzer, der Werke Volker Brauns und Christa Wolfs ins Französische übertrug und selbst dichtet.
WANN: Sonnabend, 18. März um 15.00 Uhr  (le samedi 18 mars à 15h)
WO: La Maison de Colette, 8-10 rue Colette, 89520 Saint-Sauveur-en-Puisaye (Bourgogne)
Weiteres finden Sie << hier

Hinweis: Im März hat sich auch Laurent Margantin (Lehrer, Autor, Übersetzer) auf seiner Literaturseite im Internet, OEUVRES OUVERTES, mit Christa Wolf  beschäftigt:  „Literaturcafé 3, courage de Christa Wolf“.
Anlass war die Herausgabe der „Briefe 1952-2011“ (Suhrkamp 2016).
Näheres dazu, inclusive Videobeitrag, finden Sie  << hier 

 

Christa Wolf und Franz Fühmann – Zwei Dichterleben im geteilten Deutschland (I) (16.03.17)

Im Rahmen von zwei Veranstaltungen widmen sich die Christa Wolf Gesellschaft und der internationale Freundeskreis Franz Fühmann dem Wirken der beiden bedeutenden Schriftsteller und ihrer individuellen Auseinandersetzung mit den Widersprüchen der Zeit. Beide Autoren kamen im Ergebnis des zweiten Weltkrieges nach Deutschland, in die DDR. Im Gespräch werden sich Dr. Therese Hörnigk (Literaturwissenschaftlerin) und Paul Alfred Kleinert (Autor, Übersetzer) den Themen Heimat und Romantik im Werk von Christa Wolf und Franz Fühmann zuwenden.

1995 erschien im Aufbau-Verlag der Briefwechsel: Christa Wolf, Franz Fühmann „Monsieur – wir finden uns wieder“.

Wann: Donnerstag, 16. März 2017, um 19.30 Uhr (Veranstaltung I, Heimat)
Wo: Zentral- und Landesbibliothek, Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mitte,
Kleiner Säulensaal

Hinweis: Veranstaltung II findet am Donnerstag, 28. September 2017, im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt; Schwerpunkt Romantik.