Forschungsnetzwerk „Literatur im geteilten Deutschland“

Im Sommer 2016 hat sich das internationale Forschungsnetzwerk Literatur im geteilten Deutschland (LIGD) gegründet. Das Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Dahlke bringt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Gespräch, die sich nicht nur für eine der beiden Literaturen im geteilten Deutschland interessieren, sondern insbesondere nach deutsch-deutschen literarischen Beziehungen, nach Kontakten und Kooperationen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern im geteilten Deutschland fragen.

Seit der Auftaktveranstaltung, bei der die rund 15 DoktorandInnen und PostdoktorandInnen Gelegenheit hatten ihre aktuellen Forschungsprojekte vorzustellen, treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, Kanada, der Elfenbeinküste, China, Großbritannien, Estland, der Schweiz und Deutschland jeden Sommer. Im Juli 2017 stand das Thema „Generation und Erinnerung“ im Fokus, im Sommer 2018 widmete sich das Netzwerk den methodischen Herausforderungen der Quellenarbeit. Außerdem war das Netzwerk LIGD mit einem eigenen Panel auf der Jahrestagung 2018 der Association for German Studies in Großbritannien und Irland an der Bangor University in Wales vertreten.

Das Netzwerk LIGD ist Teil der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität zu Berlin und wird organisatorisch von der studentischen Arbeitsgruppe Christa Wolf Andernorts begleitet.

Kontakt: Anke Jaspers

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