Gründungsmitteilung der Gesellschaft (Februar 2014)

Die Christa Wolf Gesellschaft

Ende des Jahres 2013 haben Freundinnen und Freunde der Autorin und des Werkes von Christa Wolf sich in Berlin zusammengefunden, um eine internationale Christa Wolf Gesellschaft aus der Taufe zu heben. Dazu gehören neben den Literaturwissenschaftlern Therese Hörnigk (Vorsitzende), Roland Berbig, Dietger Pforte, Peter Böthig und Charlotte Misselwitz die Übersetzerin Nicole Bary, die Lektoren Julia Ketterer und Bernd Schmidt sowie die Autoren Daniela Dahn, Volker Braun, Günter Grass und Gerhard Wolf (stellvertretender Vorsitzender).

Die Gesellschaft wurde am 14.02.2014 ins Vereinsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen. Laut Satzung will die Gesellschaft das Studium und die Verbreitung des Werkes von Christa Wolf, die Pflege ihres Nachlasses und die Erinnerung an ihr Leben befördern. Die Gesellschaft dient der Zusammenarbeit aller an ihrem Werk Interessierten und wird eng mit dem Christa Wolf Archiv der Akademie der Künste Berlin sowie der Humboldt-Universität zu Berlin zusammenwirken. Der Verein will die Forschung und die öffentliche Diskussion über Leben und Werk der Autorin im internationalen Kontext anregen.

Bereits am 25. April 2014 trat die Gesellschaft mit einem Internationalen Kolloquium zum 85. Geburtstag der Autorin im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität an die Öffentlichkeit.

Vorträge hielten u.a. Volker Braun, David Bathrick (USA), Roland Berbig, Carsten Gansel, Alain Lance (Frankreich), Daniela Colombo (Schweiz), Jose Fernandez Perez (Spanien), Monika Wolting (Polen), Birgit Dahlke, Anna Chiarloni (Italien) und Sonja Hilzinger. Am Abend las die Schauspielerin Dagmar Manzel Christa Wolfs Text aus dem Nachlass Nachruf auf Lebende. Die Flucht .

Alle an Leben und Werk der herausragenden Autorin Interessierten sind herzlich eingeladen, Mitglied der Gesellschaft zu werden und sich in die bevorstehende Arbeit des Vereins einzubringen.